„Zum ersten Mal in meinem Leben war da wirklich jemand. Weißt du, was ich meine? Ach, es fühlt sich irgendwie seltsam an, das laut zu sagen.“
„Ich höre, dass es für dich etwas ganz Neues und Wichtiges ist, jemanden wirklich an deiner Seite zu haben. Dass es sich komisch anfühlt, darüber zu sprechen, zeigt vielleicht, wie ungewohnt und besonders diese Erfahrung für dich ist.“
„Ganz ehrlich, ich hätte das schon viel früher gebraucht. Dann wäre vielleicht alles anders gelaufen, und es wäre wohl gar nicht so weit gekommen.“
„Diese Erfahrung hätte schon damals viel für dich verändert. Ich frage mich, was heute anders wäre, wenn du sie früher gemacht hättest?“
„Mhm, vielleicht würde ich mich dann nicht so allein fühlen. Schon so lange habe ich das Gefühl, fehl am Platz zu sein, als ob diese Welt nicht für mich gemacht ist. Womöglich wäre mir auch mehr in meinem Leben wichtig, und nicht ständig alles egal. Oft bin ich gleichgültig. Und wahrscheinlich hätte ich auch keine Angst, mich zu zeigen, müsste mich nicht dauernd verstellen, nur aus Sorge, irgendwann allein in irgendeiner Ecke zu landen. Weißt du, wie oft ich mich selbst verachte und an mir zweifle? Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie häufig ich mich frage: ‚Warum kann ich nicht normal sein? Warum kriege ich es nicht hin?‘ Manchmal denke ich, ich bin nur eine Last, völlig nutzlos, als ob ich niemand wäre. Keiner versteht mich und ich kann’s ihnen nicht mal übel nehmen.“
„Ich stelle mir gerade vor, wie schwierig es sein muss, dieses Gefühl zu haben, nirgendwo dazuzugehören und dabei so allein zu sein.“
„Ich will … ich will, dass es aufhört! Ich brauche endlich Ruhe in meinem Kopf. Manchmal habe ich echt das Gefühl, dass ich verrückt werde. [...]“
[...]
„Es sind immer diese krassen Extreme – zuerst vollkommen euphorisch, kurz danach am Boden zerstört. Mal gelassen, plötzlich panisch. Entweder völlig antriebslos oder übertrieben motiviert. Erst komplett überreizt und im nächsten Moment schlagartig taub und abgeschnitten. Manchmal total fokussiert, dann wieder zerstreut und verloren …, überwältigt von allem und mit einem Mal emotional leer. Wird sich das jemals ändern?“
„Ich denke, du wirst besser damit umgehen lernen.“
„Ahhh, ich halte das nicht mehr aus! Diese permanente innere Unruhe und das ewige Hin und Her machen mich fertig. Es ist erschöpfend und unglaublich anstrengend. Ich kann nicht mehr!“
„Puh, ich sehe, wie schwer es für dich ist, mit diesen Extremen zu leben. Es muss unglaublich belastend sein, das alles auszuhalten.“
„Verdammt, das ist echt so mühsam! Muss immer alles so kompliziert sein? Warum kann es nicht einfach mal leicht gehen? Es kommt mir so vor, als ob bei allen anderen alles glattläuft, nur bei mir nicht. Das fuckt mich so ab, könnte ich bitte mit jemandem das Leben tauschen?“
„Als wäre es zu viel verlangt, dass du auch mal unbeschwert durchs Leben gehen kannst.“
„Ja, manchmal denke ich, ich brauche echt einen Reset-Knopf, damit ich alles noch mal von vorn anfangen und anders machen kann. Grrr, aber wer fragt mich schon, was ich will … Boah, das kotzt mich richtig an!“
„Ich kann verstehen, dass dich das total frustriert.“
„Wenn ich nicht ich wäre, wäre alles leichter. Du kannst dir nicht vorstellen, was in meinem Kopf los ist. Da sind tausend Gedanken, die mich nicht loslassen. Ich springe von einem zum nächsten, verliere mich total, und am Ende des Tages bin ich komplett erschöpft. Und als ob das nicht reicht, kommen noch diese widersprüchlichen Gefühle dazu, die mich regelmäßig an meine Grenzen bringen. Ich bin oft innerlich zerrissen und verstehe mich selbst nicht mehr. Ach, ich … ich bin doch einfach nur gestört! Mir … mir ist echt nicht mehr zu helfen.“
„Du kämpfst ständig gegen diesen unermüdlichen Strom von Gedanken und Gefühlen. Und dann sind da noch diese vielen inneren Widersprüche. Sie scheinen dir kaum eine Pause zu lassen. Woher kommt dieses Gefühl, dass dir nicht mehr zu helfen ist?“