Petra Shelby, Psychotherapeutin für Personzentrierte Psychotherapie in Wien Leopoldstadt
Petra Shelby, BEd
Humanistische Therapie │ Personzentrierte Psychotherapie

Psychotherapie in Wien Leopoldstadt für Erwachsene, Kinder und Jugendliche

Schön, dass Sie hier sind. Ich begleite Sie mit Empathie, Wertschätzung und Echtheit – in einem geschützten Raum, in dem alles Platz haben darf, was Sie bewegt.
Petra Shelby, Psychotherapeutin für Personzentrierte Psychotherapie in Wien Leopoldstadt
Schön, dass Sie hier sind
Es gibt Zeiten im Leben, in denen vieles schwer wird. Manchmal hält eine schwierige Lebensphase über längere Zeit an. Manchmal bringt eine Krise das Leben aus dem Gleichgewicht. Vielleicht erleben Sie psychische Belastungen, wünschen sich mehr Klarheit über sich selbst oder sehnen sich nach einem Ort, an dem Sie einfach sein können – so, wie Sie sind.

Ich arbeite nach dem Personzentrierten Ansatz nach Carl Rogers. Dabei vertraue ich darauf, dass jeder Mensch die Fähigkeit in sich trägt, seinen eigenen Weg zu gehen und sich weiterzuentwickeln. Mit Empathie, Wertschätzung und Echtheit möchte ich einen geschützten Rahmen schaffen, in dem Sie sich angenommen und verstanden fühlen können.
„Menschen sind genauso wundervoll wie ein Sonnenuntergang, wenn ich sie sein lassen kann."
Carl R. Rogers
Psychotherapie Praxis Wien Leopoldstadt

Personzentrierte Psychotherapie

für Erwachsene, Kinder und Jugendliche
Im Mittelpunkt steht nicht das Problem, sondern der Mensch – mit seiner eigenen Geschichte, seiner ganz persönlichen Art, die Welt zu erleben, und seinen individuellen Möglichkeiten.

Für wen bin ich da?

In meiner psychotherapeutischen Arbeit unterstütze ich Menschen mit unterschiedlichen Anliegen und Lebensgeschichten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Begleitung neurodivergenter Menschen, insbesondere von Menschen mit Autismus und ADHS. Dabei orientiere ich mich am Ansatz der Neurodiversität und verstehe Unterschiede in Wahrnehmung, Denken und Erleben als Ausdruck menschlicher Vielfalt. Nicht die Unterschiede stehen für mich im Mittelpunkt, sondern die Art, wie ich Menschen begegne.

Über mich

Mein Weg führte mich von der Sonderpädagogik zur Personzentrierten Psychotherapie. Ein Gedanke von Carl Rogers begleitet mich dabei bis heute:
„Menschen sind wie ein Sonnenuntergang. Wir müssen sie nicht verändern, sondern ihnen mit Offenheit begegnen und ihnen Raum geben, sich zu entfalten.“
Diese Haltung prägt meine Arbeit – und mein Verständnis von Psychotherapie.

Meine Haltung

Ich begegne Ihnen nicht als Expertin für Ihr Leben, sondern als Gegenüber. Mich interessiert, wie Sie sich selbst erleben, was Sie bewegt und wer Sie sind.
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Ich spreche nicht über Sie, sondern mit Ihnen. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich verstehen, wie Sie die Welt erleben – und welche Bedeutung Ihre Erfahrungen für Sie haben.
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Es ist mir wichtig, dass Sie sich gesehen und ernst genommen fühlen und spüren, dass Sie mit Ihren Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen nicht allein sind.
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Sie dürfen sich zeigen, wie Sie sind – ohne sich erklären oder verstellen zu müssen. Denn ich bin überzeugt: Veränderung beginnt oft dort, wo Menschen sich gesehen fühlen.
Warmes Sonnenlicht durch Blätter auf einer Wand – Stimmungsbild zum Blog Innenwelten

Innenwelten

Ich wünsche mir, dass diese Website nicht nur über meine psychotherapeutische Arbeit informiert, sondern auch etwas von der Haltung spürbar werden lässt, mit der ich Menschen begegne: offen, wertschätzend und mit echtem Interesse an der Person, die mir gegenübersitzt. Wenn Sie sich hier verstanden, willkommen oder angesprochen fühlen, dann ist vielleicht etwas davon bei Ihnen angekommen.  

Diese Haltung spiegelt sich auch in „Innenwelten“ wider. Dort finden Sie literarische Texte und persönliche Reflexionen über Begegnung, Anderssein, neurodivergentes Erleben und das, was Menschen verbindet. Manche Erfahrungen lassen sich nur schwer erklären. Manchmal brauchen sie Geschichten, Bilder oder Worte, die sich einem Erleben annähern.

Vielleicht entdecken Sie darin etwas, das Sie berührt, zum Nachdenken anregt oder Ihnen das Gefühl gibt, mit dem, was Sie erleben, nicht allein zu sein.
Praxisraum für Psychotherapie von Petra Shelby

Psychotherapie Praxis in Wien Leopoldstadt

für Erwachsene, Kinder und Jugendliche
Meine Praxis liegt zentral im 2. Bezirk in Wien und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Die Räumlichkeiten bieten eine ruhige, einladende Atmosphäre, in der Sie sich wohlfühlen können.
Mumbgasse 4/39,
1020 Wien
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Häufig gestellte Fragen zur Psychotherapie in Wien

Die häufigsten Fragen rund um den Start einer Psychotherapie – kurz beantwortet.

Brauche ich eine ärztliche Überweisung für eine private Psychotherapie in Wien?

Nein. Für eine private Psychotherapie benötigen Sie keine ärztliche Überweisung und können sich direkt an mich wenden. Wenn Sie einen Kostenzuschuss Ihrer Krankenversicherung in Anspruch nehmen möchten, ist jedoch eine ärztliche Bestätigung für Psychotherapie erforderlich. Diese muss spätestens vor der zweiten psychotherapeutischen Sitzung eingeholt werden.

Wie finde ich in Wien kurzfristig einen freien Psychotherapieplatz?

Ob ich aktuell einen freien Therapieplatz anbieten kann, hängt von meinen jeweiligen Kapazitäten ab. Sie können sich gerne per E-Mail oder über das Kontaktformular bei mir melden. Sollte derzeit kein Platz verfügbar sein, führe ich eine Warteliste und empfehle Ihnen auf Wunsch gerne Kolleg:innen, bei denen Sie ebenfalls nach freien Kapazitäten fragen können.

Eine weitere Möglichkeit bieten psychotherapeutische Ambulanzen und Versorgungsvereine in Wien, wie beispielsweise die APG•IPS Ambulanz für Beratung & Psychotherapie, die Psychotherapeutische Universitätsambulanz der Sigmund Freud PrivatUniversität (SFU), die Wiener Gesellschaft für Psychotherapeutische Versorgung (WGPV) oder der Verein für ambulante Psychotherapie (VAP). Dort können Sie sich über die jeweiligen Angebote, Kosten und die Verfügbarkeit von Therapieplätzen informieren.

Brauche ich eine Diagnose, um eine Psychotherapie zu beginnen?

Nein. Für den Beginn einer Psychotherapie ist keine bereits bestehende Diagnose erforderlich. Im Mittelpunkt stehen Ihr persönliches Erleben und Ihr individuelles Anliegen. Gemeinsam schauen wir darauf, was Sie belastet, welche Veränderungen Sie sich wünschen und wie ich Sie dabei unterstützen kann.

Wenn Sie einen Kostenzuschuss Ihrer Krankenversicherung in Anspruch nehmen möchten, gelten zusätzliche Voraussetzungen. Dafür muss ein krankheitswertiges Leiden vorliegen. Die entsprechenden Voraussetzungen für den Kostenzuschuss besprechen wir bei Bedarf gemeinsam.

Wann kann Psychotherapie hilfreich sein?

Psychotherapie kann in unterschiedlichen Lebenssituationen unterstützen. Manche Menschen kommen aufgrund konkreter psychischer Belastungen wie Ängsten, Depressionen, Belastungsreaktionen oder Beziehungsschwierigkeiten. Andere erleben eine Lebenskrise, fühlen sich dauerhaft erschöpft, leiden unter Stress oder haben das Gefühl, sich selbst verloren zu haben.

Ebenso kann Psychotherapie hilfreich sein, wenn Sie sich persönlich weiterentwickeln, sich selbst besser verstehen oder wieder mehr Zugang zu Ihren eigenen Bedürfnissen und Gefühlen finden möchten. Sie müssen nicht erst „genug leiden“, um Unterstützung in Anspruch nehmen zu dürfen.

Einen Überblick über meine Angebote finden Sie hier. →

Woran erkenne ich, ob Psychotherapie das Richtige für mich ist?

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie mit einer Belastung alleine nicht mehr gut zurechtkommen, sich immer wieder dieselben Schwierigkeiten zeigen oder Sie sich Veränderung wünschen, kann Psychotherapie hilfreich sein.
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Auch wenn Sie sich unsicher sind, ob Psychotherapie das Richtige für Sie ist, kann ein unverbindliches Erstgespräch dabei helfen, diese Frage gemeinsam zu klären.

Kann ich mehrere Psychotherapeut*innen kennenlernen, bevor ich mich entscheide?

Ja, selbstverständlich.

Die therapeutische Beziehung ist einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Psychotherapie. Es ist daher völlig in Ordnung, mehrere Erstgespräche bei unterschiedlichen Psychotherapeut*innen in Anspruch zu nehmen, bevor Sie sich entscheiden.

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Entscheidung und achten Sie darauf, wo Sie sich verstanden, ernst genommen und wohlfühlen.

Ich habe Angst vor dem Erstgespräch. Was erwartet mich?

Vielen Menschen fällt der erste Schritt zur Psychotherapie nicht leicht. Häufig bestehen Unsicherheiten darüber, was im Erstgespräch passiert oder ob man „das Richtige" sagen muss.

Im Erstgespräch geht es zunächst darum, sich kennenzulernen. Sie entscheiden selbst, was Sie erzählen möchten und in welchem Tempo. Es gibt keine Erwartungen oder Vorgaben, was Sie mitbringen oder bereits wissen müssen.

Wenn Ihnen der Gedanke an das Erstgespräch Sorgen bereitet oder Sie vorab Fragen haben, können Sie gerne telefonisch oder per E-Mail Kontakt zu mir aufnehmen. Gemeinsam können wir besprechen, was Sie erwartet und welche Themen im Erstgespräch im Mittelpunkt stehen werden.

Muss ich telefonieren, um einen Termin zu vereinbaren?

Nein.

Sie können mich ganz unkompliziert per E-Mail oder über das Kontaktformular kontaktieren. Wenn Ihnen das Telefonieren schwerfällt oder Sie sich schriftlich wohler fühlen, ist das selbstverständlich in Ordnung.

Falls Sie lieber telefonieren möchten, ist dies natürlich ebenfalls möglich.

Muss ich mich auf eine Psychotherapie vorbereiten?

Nein.

Sie müssen nichts vorbereiten und keine „richtigen" Worte finden. Sie dürfen genau so kommen, wie Sie sind.

Wenn Sie möchten, können Sie sich vorab Gedanken darüber machen, was Sie im Moment belastet oder was Sie sich von der Therapie wünschen. Das ist jedoch keine Voraussetzung – wir finden gemeinsam einen Einstieg.

Muss ich über alles sprechen?

Nein.

Sie entscheiden jederzeit selbst, worüber Sie sprechen möchten und was Sie lieber für sich behalten. Es gibt keinen Druck, bestimmte Themen anzusprechen.

Psychotherapie lebt von Vertrauen. Deshalb dürfen schwierige oder sehr persönliche Themen ihren Platz finden, wenn Sie sich dafür bereit fühlen.

Was, wenn ich nicht weiß, worüber ich sprechen soll?

Das ist völlig in Ordnung.

Sie müssen nicht im Voraus wissen, worüber Sie sprechen möchten, oder Ihre Gedanken bereits geordnet haben. Wir können uns gemeinsam Zeit nehmen, herauszufinden, was Sie gerade beschäftigt und was Ihnen wichtig ist.

Auch Momente des Schweigens dürfen in der Psychotherapie ihren Platz haben, wenn Sie das möchten.

Ich habe schlechte Erfahrungen mit Psychotherapie gemacht und bin unsicher, ob ich es noch einmal versuchen möchte.

Es ist verständlich, wenn frühere Erfahrungen dazu führen, dass Sie einer neuen Therapie zunächst vorsichtig oder skeptisch begegnen. Sie müssen sich nicht sofort entscheiden und auch nicht von Anfang an Vertrauen mitbringen.

Ein Erstgespräch bedeutet noch keine Entscheidung für eine längerfristige Therapie. Sie können sich zunächst in Ruhe Zeit nehmen, um herauszufinden, ob Sie sich in der Zusammenarbeit mit mir wohlfühlen und ob sich die therapeutische Beziehung für Sie stimmig anfühlt. Auch Zweifel, Unsicherheiten oder negative Erfahrungen aus früheren Therapien dürfen dabei offen angesprochen werden.

Nach etwa fünf Einheiten nehme ich mir gemeinsam mit Ihnen bewusst Zeit, um zu besprechen, wie Sie unsere bisherige Zusammenarbeit erleben und ob wir den therapeutischen Weg miteinander fortsetzen möchten. Dabei dürfen auch Dinge zur Sprache kommen, die sich für Sie noch nicht passend oder hilfreich anfühlen.

Ich bin bereits bei einem*einer anderen Psychotherapeut*in in Behandlung und möchte wechseln. Ist das möglich?

Ja, ein Wechsel ist grundsätzlich möglich. Es kann unterschiedliche Gründe geben, warum Sie sich eine Veränderung wünschen – vielleicht hat sich Ihr Anliegen verändert, Sie wünschen sich eine andere therapeutische Herangehensweise oder die bisherige Zusammenarbeit fühlt sich für Sie nicht mehr passend an.

Dabei beginnt nicht alles wieder von vorne. Ihr*e bisherige*r Psychotherapeut*in hat Sie möglicherweise bereits über einen wichtigen Abschnitt Ihres Weges begleitet. Erfahrungen, Erkenntnisse und Entwicklungen aus dieser Zeit dürfen in die weitere Therapie mit einfließen und können eine wertvolle Grundlage für unsere gemeinsame Arbeit sein.

Im Erstgespräch können wir gemeinsam besprechen, wo Sie gerade stehen, was Sie aus Ihrer bisherigen Therapie mitnehmen möchten und was Sie sich für die weitere Begleitung wünschen.

Was ist, wenn ich im Erstgespräch merke, dass es für mich nicht passt?

Das Erstgespräch bietet Ihnen die Möglichkeit, mich und meine Arbeitsweise kennenzulernen und einen ersten Eindruck davon zu bekommen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können. Sie müssen sich am Ende der ersten Stunde noch nicht entscheiden.

Ich empfehle Ihnen, ein paar Nächte darüber zu schlafen und in Ruhe zu überlegen, ob Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen. Wenn Sie einen weiteren Termin vereinbaren möchten, können Sie sich anschließend gerne bei mir melden.

Wenn Sie sich gegen eine weitere Zusammenarbeit entscheiden, müssen Sie Ihre Entscheidung nicht begründen. Wenn ich nichts von Ihnen höre, gehe ich davon aus, dass Sie keinen weiteren Termin vereinbaren möchten.

Werde ich in der Psychotherapie bewertet oder beurteilt?

Die Sorge, in der Psychotherapie bewertet oder beurteilt zu werden, kann gerade zu Beginn sehr präsent sein. In meiner Arbeit geht es nicht darum, Ihr Erleben nach meinen eigenen Vorstellungen von richtig oder falsch zu beurteilen. Vielmehr möchte ich verstehen, wie Sie die Welt erleben und welche Bedeutung Ihre Erfahrungen, Gedanken und Gefühle für Sie haben.

Ich verwende dafür gerne ein Bild: Ich versuche, mich in Ihre Schuhe zu stellen und ein Stück des Weges darin mitzugehen. Dabei möchte ich die Welt möglichst mit Ihren Augen sehen – ohne zu vergessen, dass es Ihre Schuhe und Ihr Weg sind. Nach unserer gemeinsamen Einheit ziehe ich die Schuhe wieder aus.

Für mich bedeutet empathisches Verstehen, Ihnen und Ihrem Erleben möglichst nahezukommen, ohne dabei meine eigene Position zu verlieren. Und wenn Sie einmal das Gefühl haben, von mir nicht verstanden, bewertet oder anders gesehen zu werden, als Sie sich selbst erleben, können wir auch darüber offen sprechen. Gerade solche Momente können für die therapeutische Beziehung und den gemeinsamen Prozess bedeutsam sein.

Haben Sie noch Fragen?

Ist Ihre Frage nicht dabei? Schreiben Sie mir gerne – ich melde mich zeitnah bei Ihnen zurück.

„Das gute Leben ist ein Prozess, kein Daseinszustand. Es ist eine Richtung, kein Ziel.“
Carl R. Rogers