Petra Shelby im Gespräch mit einer Klientin – psychotherapeutisches Angebot in Wien Leopoldstadt
Petra Shelby, BEd

Psychotherapeutisches Angebot in Wien Leopoldstadt

Psychotherapie, Beratung, Coaching oder Supervision – hier finden Sie einen Überblick über meine Angebote für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.
Petra Shelby im Gespräch mit einer Klientin – psychotherapeutisches Angebot in Wien Leopoldstadt

Raum für das, was Sie bewegt.

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Fragen und Herausforderungen mit. Deshalb biete ich unterschiedliche Formen der Begleitung an – von Einzelpsychotherapie über Paar- und Familientherapie bis hin zu Beratung, Coaching und Supervision.

Mein Angebot richtet sich an Erwachsene, Kinder und Jugendliche sowie an Familien. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die psychotherapeutische Begleitung neurodivergenter Menschen und ihrer Angehörigen. Auch Eltern, die sich selbst Unterstützung, Orientierung oder einen geschützten Raum für ihre eigenen Anliegen wünschen, sind herzlich willkommen.

Finden Sie hier einen ersten Überblick über meine Angebote. Wenn Sie unsicher sind, welche Form der Begleitung für Ihre Situation passend ist, berate ich Sie gerne.

Personzentrierte Psychotherapie mit Erwachsenen

Im Laufe unseres Lebens stehen wir immer wieder vor unterschiedlichen Herausforderungen, seien es plötzliche Veränderungen, berufliche Krisen, gesundheitliche Einschränkungen, familiäre Schwierigkeiten oder Beziehungsprobleme. Es gibt Situationen, in denen wir allein nicht mehr weiterkommen und Unterstützung benötigen.

In der therapeutischen Beziehung kann ein Raum entstehen, in dem Sie sich zunehmend sicher fühlen und erleben, dass Sie verstanden und angenommen werden, ohne sich beurteilt zu fühlen. Das kann Sie dabei unterstützen, sich selbst besser zu verstehen, Ihren eigenen Bedürfnissen näherzukommen und Ihr Leben Schritt für Schritt selbstbestimmter zu gestalten.
Sonnendurchflutete Sitzecke am Fenster – Personenzentrierte Psychotherapie für Erwachsene in Wien
Holzspielzeug auf einem Teppich – Personenzentrierte Spielpsychotherapie für Kinder ab 3 Jahren in Wien

Personzentrierte Spielpsychotherapie für Kinder ab 3 Jahren

Kinder erkunden und gestalten ihre innere Welt durch das Spiel. Da sie noch nicht über die sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten von Erwachsenen verfügen, nutzen sie das Spiel, um Gefühle, Gedanken und Erlebnisse auszudrücken und sichtbar zu machen. Durch das wiederholte Nachspielen bestimmter Situationen können sie Erlebtes verarbeiten und in einen für sie verständlichen Zusammenhang bringen.

In der Spielpsychotherapie begegnet mir das Spiel als zentrale Ausdrucksform des Kindes. Es ermöglicht mir, seine Bedürfnisse, Gefühle und sein Erleben besser zu verstehen und ihm auf einfühlsame Weise zu begegnen. Im Rahmen der Therapie finden regelmäßig Gespräche mit den Eltern statt, um sie im Entwicklungsprozess ihres Kindes zu begleiten und einzubeziehen.

In der personzentrierten Spielpsychotherapie steht das Kind mit seiner individuellen Persönlichkeit im Mittelpunkt. Im freien Spiel hat es die Möglichkeit, sich in seinem eigenen Tempo auszudrücken und seine Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse mitzuteilen.

Ich begegne jedem Kind mit bedingungsfreier Wertschätzung – unabhängig von seinen individuellen Eigenschaften, seinem Erleben oder seinem Verhalten – und schaffe einen sicheren Raum, in dem es sich entfalten kann.

Wann Eltern einbezogen werden

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wichtiger Teil der Spieltherapie. In regelmäßigen Abständen sprechen wir über den therapeutischen Prozess und darüber, wie es dem Kind im Alltag geht.

Was das Kind in der Therapie erzählt, spielt oder gestaltet, bleibt grundsätzlich geschützt und unterliegt der psychotherapeutischen Verschwiegenheitspflicht.

Eltern können ihr Kind unterstützen, indem sie ihm überlassen, ob und wie viel es von der Therapiestunde erzählen möchte.

Gleichzeitig sind Rückmeldungen aus dem Alltag hilfreich: Ist ein Kind beispielsweise nach den Therapieeinheiten regelmäßig besonders aufgedreht oder angespannt, können wir gemeinsam überlegen, ob ein ruhiger Abschluss oder ein kleines Ritual den Übergang erleichtert.

Psychotherapie mit Jugendlichen

Die Jugend ist eine besondere Zeit des Übergangs. Zwischen Kindheit und Erwachsenenleben verändert sich vieles: Freundschaften werden wichtiger, die Beziehung zu den Eltern wandelt sich, die Schule oder Ausbildung bringt neue Herausforderungen mit sich und gleichzeitig entsteht die Frage: Wer bin ich eigentlich?

Diese Zeit ist oft von Unsicherheit geprägt. Das ist kein Zeichen von Schwäche oder persönlichem Versagen, sondern ein natürlicher Teil der Entwicklung. Jugendliche beginnen, ihren eigenen Weg zu finden, sich von den Vorstellungen anderer zu lösen und ihre eigene Identität zu entwickeln. Dieser Prozess ist häufig der wohl größte kreative Schritt ihres bisherigen Lebens.

Gerade deshalb kann diese Lebensphase für Jugendliche und ihre Familien herausfordernd sein. Was von außen wie Rückzug, Widerspruch oder Orientierungslosigkeit wirkt, gehört zu einem Entwicklungsprozess dazu.

Sich ein Stück weit von den Eltern zu lösen bedeutet nicht, dass die Beziehung an Bedeutung verliert – vielmehr entsteht Raum dafür, dass junge Menschen ihren eigenen Platz in der Welt finden. Vieles von dem, was Eltern ihren Kindern über Jahre mitgegeben haben, wirkt dabei oft weiter, auch wenn sich das in dieser Phase nicht immer zeigt.

Manchmal wird dieser Entwicklungsprozess jedoch von Ängsten, belastenden Erfahrungen, familiären Konflikten oder starkem Druck überschattet. Dann kann Psychotherapie Jugendliche dabei unterstützen, ihre Gefühle besser zu verstehen, Sicherheit zu gewinnen und Vertrauen in sich selbst zu finden.

In der personzentrierten Psychotherapie begegne ich Jugendlichen mit Offenheit, Wertschätzung und Echtheit. Ich möchte einen geschützten Raum schaffen, in dem alles Platz haben darf.
Lichtdurchfluteter Raum mit offener Terrassentür – Psychotherapie mit Jugendlichen in Wien
Psychotherapie kann unter anderem hilfreich sein bei:
Ängsten, Sorgen oder depressiven Verstimmungen
Schulstress, Leistungsdruck oder Prüfungsangst
Konflikten in der Familie, Schule oder im Freundeskreis
Selbstwert- und Identitätsfragen
belastenden Lebensereignissen oder traumatischen Erfahrungen
Schwierigkeiten im Umgang mit starken Gefühlen oder Impulsen
Herausforderungen und psychischen Belastungen im Zusammenhang mit Autismus und ADHS
Einsamkeit oder sozialen Unsicherheiten
Essstörungen oder problematischem Essverhalten
Schlafproblemen oder körperlichen Beschwerden ohne ausreichende medizinische Ursache
Suchtverhalten oder riskantem Verhalten
Trennung, Trauer oder anderen Verlusten
dem Wunsch, sich selbst besser kennenzulernen und den eigenen Weg zu finden
Bei fachlich oder örtlich begründeter Notwendigkeit biete ich für Jugendliche ab dem vollendeten 14. Lebensjahr auch Online-Psychotherapie an. Ob diese Behandlungsform im Einzelfall sinnvoll und geeignet ist, besprechen wir gemeinsam im Erstgespräch.
Zwei Keramikbecher nebeneinander im Sonnenlicht – Paartherapie in Wien

Paartherapie in Wien

Jede Partnerschaft entwickelt im Laufe der Zeit ihre eigene Geschichte. Gemeinsame Erfahrungen, Veränderungen und unterschiedliche Bedürfnisse prägen das Zusammenleben. Konflikte gehören zu jeder Beziehung dazu. Herausfordernd wird es dann, wenn Paare das Gefühl verlieren, einander wirklich zu verstehen, Gespräche immer häufiger in Missverständnissen enden oder sich beide mit ihren Bedürfnissen und Gefühlen nicht mehr gesehen fühlen.

In der Paartherapie biete ich Ihnen einen geschützten und wertschätzenden Rahmen, in dem beide Perspektiven gleichermaßen Platz haben. Häufig erleben Partner*innen dieselbe Situation auf ganz unterschiedliche Weise. Gemeinsam versuchen wir zu verstehen, wie jede Person die Beziehung und die gemeinsamen Herausforderungen erlebt. Dadurch können die Beweggründe hinter Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen sichtbarer werden und ein neues gegenseitiges Verständnis entstehen.

Mir ist es wichtig, nicht nach Schuld oder nach der „richtigen“ Sichtweise zu suchen. Stattdessen geht es darum, beide Menschen in ihrem Erleben zu verstehen und gemeinsam herauszufinden, welche Bedürfnisse, Wünsche und Verletzungen hinter wiederkehrenden Konflikten stehen. Dabei können neue Möglichkeiten entstehen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich wieder als Paar zu begegnen.

Zu Beginn der Paartherapie nehmen wir uns Zeit, die Anliegen, Wünsche und Erwartungen beider Partner*innen kennenzulernen. Nicht immer verfolgen beide dasselbe Ziel. Während sich eine Person vielleicht eine Veränderung innerhalb der Beziehung wünscht, beschäftigt die andere zunächst die Frage, ob und wie die Beziehung überhaupt weitergehen soll. Auch unterschiedliche Ziele und Erwartungen dürfen in der Therapie Raum haben und bilden einen wichtigen Ausgangspunkt für den gemeinsamen Prozess.

Nicht jede Paartherapie verfolgt das Ziel, die Beziehung fortzuführen. Manchmal zeigt sich im Laufe der gemeinsamen Arbeit, dass eine Trennung der stimmigere Weg ist. Auch in dieser Situation begleite ich Sie dabei, respektvoll miteinander umzugehen und – insbesondere wenn Kinder betroffen sind – eine tragfähige Grundlage für die gemeinsame Elternschaft zu entwickeln.
Eine Paartherapie kann unter anderem hilfreich sein bei:
wiederkehrenden Konflikten oder festgefahrenen Kommunikationsmustern
unterschiedlichen Bedürfnissen nach Nähe, Distanz, Autonomie oder gemeinsamer Zeit
Vertrauensverlust, beispielsweise nach einer Außenbeziehung
Schwierigkeiten im Umgang mit Herkunftsfamilien oder unterschiedlichen Wertvorstellungen
Belastungen durch Elternschaft, Kindererziehung oder Veränderungen im Familienleben
belastenden Lebensereignissen wie Krankheit, Überlastung oder beruflichen Veränderungen
einem unerfüllten Kinderwunsch oder belastenden Erfahrungen im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung
dem Wunsch, die Zukunft der Beziehung gemeinsam zu klären
einer Trennung oder Scheidung, die respektvoll gestaltet werden soll
dem Wunsch, trotz Trennung eine wertschätzende und verlässliche Elternpartnerschaft zu gestalten

Familientherapie

Familien stehen im Laufe ihres Zusammenlebens immer wieder vor Veränderungen und Herausforderungen. Unterschiedliche Bedürfnisse, belastende Lebensereignisse oder wiederkehrende Konflikte können das Miteinander erschweren und dazu führen, dass sich einzelne Familienmitglieder nicht mehr verstanden oder gesehen fühlen.

In der Familientherapie biete ich einen geschützten und wertschätzenden Rahmen, in dem die Perspektiven aller Beteiligten Raum finden. Gemeinsam versuchen wir, die unterschiedlichen Sichtweisen, Bedürfnisse und Beziehungsmuster innerhalb der Familie besser zu verstehen. Ziel ist es, gegenseitiges Verständnis zu fördern, festgefahrene Interaktionen zu erkennen und neue Wege des Miteinanders zu entwickeln.

Nicht ein einzelnes Familienmitglied steht dabei im Mittelpunkt, sondern die Familie als Ganzes. Belastungen eines einzelnen Menschen wirken sich häufig auf das gesamte Familiensystem aus – ebenso können Veränderungen innerhalb der Familie alle Beteiligten entlasten und neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.
Holzfiguren einer Familie auf einer Kommode – Familientherapie
Eine Familientherapie kann unter anderem hilfreich sein bei:
wiederkehrenden Konflikten innerhalb der Familie
Veränderungen wie Trennung, Scheidung oder dem Zusammenleben in einer Patchworkfamilie
Erziehungsfragen oder Unsicherheiten im Familienalltag
Konflikten zwischen Geschwistern
Belastungen durch psychische oder körperliche Erkrankungen eines Familienmitglieds
herausfordernden Lebensphasen wie Pubertät  
belastenden Ereignissen wie Krankheit, Tod, Arbeitslosigkeit oder anderen familiären Krisen
dem Wunsch, das gegenseitige Verständnis zu stärken und neue Wege des Zusammenlebens zu entwickeln
Sonnenaufgang über einem Wiesenweg – Psychotherapie mit Menschen mit Behinderung

Psychotherapie mit Menschen mit Behinderung

Jeder Mensch bringt seine eigene Lebensgeschichte, individuelle Erfahrungen, Stärken, Herausforderungen und Bedürfnisse mit. Mir ist es wichtig, Menschen in ihrer Einzigartigkeit zu begegnen und gemeinsam einen Weg zu finden, der zu ihrer persönlichen Lebenssituation, ihren Möglichkeiten und ihren Zielen passt.

Ich begleite Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen sowie ihre Angehörigen bei psychischen Belastungen, persönlichen Krisen und Entwicklungsprozessen. Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse, Ressourcen und Lebensumstände des Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt. Mir ist wichtig, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem er sich mit seinen Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen angenommen fühlen kann.

Die Psychotherapie findet in der Regel in meiner Praxis statt. Bei fachlich oder örtlich begründeter Notwendigkeit kann sie auch online oder telefonisch erfolgen. Ob diese Behandlungsform im Einzelfall sinnvoll und geeignet ist, besprechen wir gemeinsam im Erstgespräch.

Psychotherapie mit Menschen im Autismus-Spektrum

Autismus (Autismus-Spektrum-Störung, ASS) wird im medizinisch-diagnostischen Modell als neurologische Entwicklungsstörung eingeordnet, die mit einer besonderen Art des Wahrnehmens, Denkens und Erlebens einhergeht. Autistische Menschen nehmen ihre Umwelt anders wahr und verarbeiten Informationen auf ihre eigene Weise. Unterschiede können sich unter anderem in der sozialen Kommunikation und Interaktion, der Reizverarbeitung sowie in besonderen Interessen und wiederkehrenden Verhaltensweisen zeigen.

Da Autismus ein Spektrum ist, unterscheiden sich die individuellen Ausprägungen, Unterstützungsbedarfe und Bedürfnisse von Mensch zu Mensch. Manche autistische Menschen benötigen in bestimmten Lebensbereichen umfassende Unterstützung, andere leben weitgehend selbstständig. Gleichzeitig bringen sie besondere Stärken, Fähigkeiten und Perspektiven mit, die im Alltag häufig übersehen werden.

Über sechzehn Jahre lang habe ich Kinder und Jugendliche im Autismus-Spektrum im schulischen Kontext begleitet und unterstützt. Diese langjährige Tätigkeit hat mein Verständnis für die Vielfalt autistischer Lebensrealitäten und individueller Bedürfnisse wesentlich geprägt.

Entlastung entsteht häufig dann, wenn die eigene Wahrnehmung, Kommunikation und Lebensweise verstanden und ernst genommen werden. Autistische Menschen müssen nicht lernen, jemand anderes zu sein. Vielmehr kann Psychotherapie dabei unterstützen, die eigene Art des Erlebens besser zu verstehen, Selbstakzeptanz zu entwickeln und Wege zu finden, das eigene Leben entsprechend den persönlichen Bedürfnissen zu gestalten.

Gemeinsam schaffen wir einen geschützten und wertschätzenden Raum, in dem persönliche Themen reflektiert, Stärken und Ressourcen entdeckt sowie hilfreiche Strategien für den Alltag entwickelt werden können.
Abstrakte Illustration verstreuter Kreise – Psychotherapie mit Menschen im Autismus-Spektrum in Wien
Psychotherapie kann unter anderem hilfreich sein bei:
Angst, chronischem Stress und Überforderung
depressivem Erleben
Reizüberflutung, Erschöpfung und Burnout
dem Wahrnehmen, Verstehen und Ausdrücken eigener Gefühle
Beziehungen und sozialer Kommunikation in Familie, Partnerschaft, Freundschaften, Ausbildung oder Beruf
der Bewältigung alltäglicher Anforderungen
Identitäts- und Selbstwertfragen
Masking und den Folgen dauerhafter Anpassung
der Entwicklung individueller Bewältigungsstrategien
Fragen rund um eine Autismusdiagnose oder den Verdacht auf Autismus
dem PDA-Verhaltensprofil (Pathological Demand Avoidance)

PDA-Profil (Pathological Demand Avoidance)

Manche autistische Menschen erleben Anforderungen als besonders belastend. In diesem Zusammenhang wird häufig vom PDA-Profil oder einer ausgeprägten Anforderungsvermeidung gesprochen. PDA steht ursprünglich für Pathological Demand Avoidance. Teilweise wird auch die weniger pathologisierende Bezeichnung Persistent Drive for Autonomy verwendet.

Menschen mit einem PDA-Profil können Anforderungen in bestimmten Situationen als so belastend erleben, dass sie kaum oder gar nicht umsetzbar erscheinen – selbst dann, wenn sie diese eigentlich erfüllen möchten.

Im Mittelpunkt meiner therapeutischen Arbeit steht für mich nicht die Frage, wie Anforderungen durchgesetzt werden können, sondern wie ein Mensch sich sicher, verstanden und in seiner Autonomie respektiert fühlen kann.
Abstrakte Illustration einer verschlungenen Linie – Psychotherapie mit Menschen mit ADHS in Wien

Psychotherapie mit Menschen mit ADHS

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine neuroentwicklungsbedingte Störung, die sich unter anderem in Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und/oder Impulsivität zeigen kann. Menschen mit ADHS erleben die Welt häufig besonders intensiv und verfügen oft über eine hohe Kreativität, Spontaneität und Begeisterungsfähigkeit. Gleichzeitig können Herausforderungen entstehen, etwa beim Steuern der Aufmerksamkeit, der Organisation des Alltags, dem Zeitmanagement, der Selbstregulation oder im Umgang mit starken Emotionen.

ADHS zeigt sich bei jedem Menschen unterschiedlich. Manche erleben vor allem Schwierigkeiten im Bereich der Aufmerksamkeit, andere stehen eher vor Herausforderungen im Zusammenhang mit Hyperaktivität oder Impulsivität, während bei vielen beide Bereiche gemeinsam auftreten. Auch Begleiterkrankungen wie Angststörungen, Depressionen oder Erschöpfung können das Erleben zusätzlich beeinflussen.

Entlastung entsteht häufig dann, wenn die eigene Art zu denken, zu fühlen und zu handeln besser verstanden wird. In meiner therapeutischen Arbeit geht es daher nicht darum, ADHS „wegzutherapieren“, sondern gemeinsam einen individuellen Umgang mit den eigenen Stärken und Herausforderungen zu entwickeln. Ziel ist es, Selbstverständnis und Selbstakzeptanz zu fördern sowie Wege zu finden, die den persönlichen Bedürfnissen und dem eigenen Alltag entsprechen.
Psychotherapie kann unter anderem hilfreich sein bei:
Angst, chronischem Stress, Überforderung oder depressivem Erleben
der Entwicklung von Strategien zur Verbesserung von Aufmerksamkeit, Selbstregulation und Alltagsstruktur
Schwierigkeiten mit Zeitmanagement, Planung und Organisation
dem Umgang mit Impulsivität sowie intensiven emotionalen Reaktionen
beruflichen, schulischen oder sozialen Herausforderungen
Selbstwert- und Identitätsfragen
Erschöpfung durch dauerhafte Kompensation oder Anpassung
dem Erkennen und Fördern persönlicher Stärken und Ressourcen
der Entwicklung individueller Bewältigungsstrategien
dem Wunsch, ADHS besser zu verstehen und einen stimmigen Umgang damit zu finden

Online Psychotherapie

Online-Psychotherapie ist in Österreich unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen zulässig (§ 39 Psychotherapiegesetz 2024). Bei Vorliegen der erforderlichen Voraussetzungen kann auch für online erbrachte Psychotherapie ein Kostenzuschuss beim zuständigen Krankenversicherungsträger beantragt werden.

Online-Psychotherapie bietet die Möglichkeit, psychotherapeutische Unterstützung über räumliche Distanz in Anspruch zu nehmen. Auch im Online-Setting stehen die therapeutische Beziehung und ein geschützter Rahmen im Mittelpunkt. Entscheidend ist nicht der Ort, an dem das Gespräch stattfindet, sondern dass Sie sich sicher fühlen und offen über das sprechen können, was Sie bewegt.

Online-Psychotherapie kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn regelmäßige Termine in der Praxis aufgrund Ihrer persönlichen Lebenssituation erschwert sind – beispielsweise durch längere Anfahrtswege, berufliche Verpflichtungen, Kinderbetreuung, gesundheitliche Einschränkungen oder einen vorübergehenden Aufenthalt an einem anderen Ort.

Die Sitzungen finden per verschlüsselter Videotelefonie statt und können über Computer, Tablet oder Smartphone wahrgenommen werden. Studien zeigen, dass Online-Psychotherapie bei geeigneter Indikation und unter den entsprechenden Voraussetzungen bei vielen psychischen Belastungen eine vergleichbare Wirksamkeit wie Psychotherapie in Präsenz erreichen kann.

Ich biete Online-Psychotherapie ergänzend zu meiner Arbeit in der Praxis an. Ob eine psychotherapeutische Unterstützung im Online-Setting für Ihr Anliegen sinnvoll und geeignet ist, entscheiden wir gemeinsam. Dabei berücksichtigen wir sowohl Ihre persönliche Situation als auch die fachlichen Voraussetzungen.

Sofern es für Sie möglich ist, empfehle ich ein persönliches Erstgespräch in meiner Praxis. Dadurch kann ein erstes gegenseitiges Kennenlernen in einem gemeinsamen Rahmen stattfinden. Je nach Situation kann jedoch auch ein Online-Erstgespräch sinnvoll sein.

Für eine Online-Sitzung benötigen Sie einen ruhigen und ungestörten Raum sowie eine stabile Internetverbindung. Selbstverständlich unterliegen auch Online-Sitzungen der gesetzlichen psychotherapeutischen Verschwiegenheitspflicht. Der Schutz Ihrer Privatsphäre und Ihrer persönlichen Daten hat dabei höchste Priorität.

Online-Psychotherapie ist nicht für jede Situation gleichermaßen geeignet. Insbesondere bei akuten psychischen Krisen oder wenn eine unmittelbare medizinische oder psychiatrische Versorgung erforderlich ist, kann eine Behandlung vor Ort notwendig sein. Ob eine Online-Psychotherapie für Ihre aktuelle Situation geeignet ist, besprechen wir gemeinsam. In akuten Notfällen wenden Sie sich bitte an den Notruf oder an eine Kriseneinrichtung in Ihrer Nähe.
Schreibtisch mit Laptop für ein Videogespräch – Online-Psychotherapie
Einzelnes Ginkgoblatt im Sonnenlicht – Trauerbegleitung in Wien bei Tod, Trennung und Verlust

Trauerbegleitung in Wien: bei Tod, Trennung und Verlust

Abschiede gehören zu den tiefgreifendsten Erfahrungen unseres Lebens. Ob der Tod eines geliebten Menschen, das Ende einer Beziehung oder ein anderer bedeutsamer Verlust – solche Ereignisse können unser Leben von einem Moment auf den anderen verändern und vieles infrage stellen, was zuvor selbstverständlich war.

Trauer kennt keinen festen Ablauf und keine allgemeingültigen Regeln. Jeder Mensch trauert auf seine eigene Weise und in seinem eigenen Tempo. Auch Kinder trauern oft anders als Erwachsene – sie bewegen sich zwischen Momenten tiefer Traurigkeit und unbeschwertem Spielen. Häufig wird dies als „Trauern in Pfützen“ beschrieben: Gefühle kommen und gehen in Wellen.

Viele Menschen erleben, dass mit dem Tod nicht jede Verbindung endet. Die Beziehung zu einer verstorbenen Person kann sich verändern und in einer neuen Form weiterbestehen – durch Erinnerungen, innere Gespräche, gemeinsame Werte oder das, was sie im eigenen Leben hinterlassen hat. Wie diese Verbundenheit erlebt wird, ist ganz individuell.

In der Begleitung von Trauer geht es nicht darum, den Schmerz möglichst schnell hinter sich zu lassen. Es geht darum, ihm Raum zu geben und den Verlust Schritt für Schritt in das eigene Leben zu integrieren.

Das oft erwähnte „Trauerjahr“ ist dabei keine Frist. Manchmal wird erst nach vielen Monaten spürbar, was der Verlust tatsächlich bedeutet. Während der Alltag allmählich wieder seinen gewohnten Rhythmus aufnimmt, entsteht möglicherweise erst dann die Gelegenheit, sich mit der eigenen Trauer auseinanderzusetzen.

Manchmal verändert ein Verlust auch den Blick auf das eigene Leben. Die Auseinandersetzung mit Endlichkeit kann Fragen aufwerfen: Was ist mir wirklich wichtig? Wie möchte ich leben? Was gibt meinem Leben Sinn?

Sich dem Tod zuzuwenden bedeutet häufig auch, dem Leben bewusster zu begegnen und den Blick für das Wesentliche zu schärfen.

Ich begleite Sie mit Empathie, Wertschätzung und ohne Erwartungen daran, wie Ihre Trauer aussehen sollte. Gemeinsam schaffen wir einen geschützten Raum für alles, was da ist – für Schmerz und Sehnsucht, für Erinnerungen und Hoffnung und für Ihren ganz persönlichen Weg, mit dem Verlust weiterzuleben.

Begleitung von Eltern neurodivergenter Kinder

Viele Eltern neurodivergenter Kinder leben über lange Zeit in einem Zustand hoher innerer Anspannung – oft in einer Art ständigem Krisenbewältigungsmodus. Sie organisieren, begleiten, erklären, vermitteln, kämpfen um Verständnis und versuchen gleichzeitig, ihrem Kind Sicherheit und Halt zu geben. Dabei bleibt häufig kaum Raum für die eigenen Gefühle, Erschöpfung oder Unsicherheit. Hinzu kommen Schuldgefühle, Selbstzweifel und das Gefühl, ständig bewertet zu werden.

Eltern hören Sätze wie:
‍„Ihr Kind muss selbstständiger werden.“
„Da müssen Sie konsequenter sein.“
„Das muss Ihr Kind einfach lernen.“
„Das würde ich ihm nicht durchgehen lassen.“
„Es tanzt Ihnen auf der Nase herum.“
„Sie müssen nur klare Grenzen setzen.“
„Bei mir würde sich Ihr Kind nicht so verhalten.“

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Solche Aussagen können schmerzhaft sein – besonders dann, wenn Eltern ohnehin jeden Tag ihr Bestes geben und gleichzeitig versuchen, die Bedürfnisse ihres Kindes wirklich zu verstehen. Viele fühlen sich dadurch nicht nur unverstanden, sondern auch mit ihrer täglichen Belastung und ihrem Bemühen allein gelassen.

Manche Eltern beginnen durch die Begleitung ihres Kindes auch, die eigene Neurodivergenz zu erkennen oder besser zu verstehen. Andere erhalten selbst eine Diagnose und erleben dadurch viele Erfahrungen ihres bisherigen Lebens in einem neuen Zusammenhang. Nicht selten entsteht daraus der Wunsch: Ich möchte meinem Kind das geben, was mir selbst gefehlt hat.

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In meiner psychotherapeutischen Arbeit begleite ich Eltern dabei, wieder Raum für sich selbst zu finden, die eigene Situation besser zu verstehen und einen individuellen Weg im Umgang mit den Herausforderungen des Familienalltags zu entwickeln.

Dabei geht es nicht darum, perfekte Lösungen zu entwicklen oder den Erwartungen anderer gerecht zu werden. Vielmehr möchte ich einen geschützten und wertschätzenden Raum schaffen, in dem auch die Bedürfnisse der Eltern ihren Platz haben. Denn neurodivergente Kinder brauchen keine perfekten Eltern – sie brauchen Eltern, die sich selbst mit Mitgefühl begegnen und langfristig gut für sich sorgen können.

Niemand kennt Ihr Kind so gut wie Sie. Vielleicht geht es in der Therapie oder Beratung auch darum, wieder mehr Vertrauen in Ihre eigene Wahrnehmung und Ihr Gespür für Ihr Kind zu entwickeln.
Abstrakte Illustration mit Säulen und Kreisen – Begleitung von Eltern neurodivergenter Kinder in Wien
Aufgeschlagenes Notizbuch mit Stift auf einem Holztisch – Beratung bei Petra Shelby

Beratung

Manchmal stellt uns das Leben vor Herausforderungen, die Orientierung, Kraft und neue Perspektiven erfordern. Veränderungen in der Familie, Belastungen in der Partnerschaft, Erziehungsfragen, berufliche Herausforderungen oder einschneidende Lebensereignisse können das innere Gleichgewicht ins Wanken bringen. Auch Übergänge wie die Geburt eines Kindes, Trennungen, Erkrankungen, Verluste oder andere persönliche Veränderungen können Fragen aufwerfen, für die wir zunächst keine passende Antwort finden.

In der Beratung biete ich Ihnen einen geschützten Raum, um Ihre Gedanken und Gefühle zu sortieren, Ihre Situation besser zu verstehen und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei Ihre individuellen Anliegen, Ihre persönlichen Ressourcen und die Lösungen, die zu Ihrem Leben und Ihren Werten passen. Ziel ist es, Klarheit zu gewinnen, eigene Handlungsmöglichkeiten zu erweitern und gestärkt den nächsten Schritt zu gehen.

Als personzentrierte Beraterin begegne ich Ihnen mit Empathie, Wertschätzung und Echtheit. Gemeinsam schaffen wir einen Rahmen, in dem Sie Ihren eigenen Weg entdecken und Entscheidungen treffen können, die zu Ihnen und Ihrer persönlichen Lebenssituation passen.

Coaching

Coaching bietet Raum, berufliche Fragestellungen, Ziele und Herausforderungen gemeinsam zu reflektieren. In einer wertschätzenden Atmosphäre begleite ich Sie dabei, Ihre Situation aus neuen Perspektiven zu betrachten, eigene Ressourcen bewusst wahrzunehmen und individuelle Lösungswege zu entwickeln.

Im Mittelpunkt stehen Ihre persönlichen Stärken, Fähigkeiten und Werte. Gemeinsam erkunden wir neue Handlungsmöglichkeiten, die zu Ihnen, Ihren Zielen und Ihrer beruflichen Situation passen. Dabei geht es darum, Klarheit zu gewinnen, eigene Entscheidungen zu treffen und Veränderungen selbstbestimmt zu gestalten.

Coaching kann Sie dabei unterstützen, die eigenen Grenzen besser wahrzunehmen, mit beruflichen Anforderungen achtsam umzugehen und eine gesunde Balance zwischen Engagement und Erholung zu entwickeln. So können Sie auch in herausfordernden Zeiten handlungsfähig bleiben und Ihren beruflichen Weg stimmig gestalten.

Als personzentrierter Coachin begegne ich Ihnen mit Empathie, Wertschätzung und Echtheit. Ich vertraue darauf, dass Sie die Fähigkeit besitzen, Lösungen zu entwickeln, die zu Ihnen und Ihrem beruflichen Weg passen.
Stein auf einer geschwungenen Linie im Sand – Sinnbild für Coaching
Junger Ginkgozweig mit frischen Blättern im Licht – Persönlichkeitsentwicklung

Persönlichkeitsentwicklung

Nicht immer braucht es eine Krise, um sich Unterstützung zu wünschen. Manchmal entsteht der Wunsch, sich selbst besser kennenzulernen, die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln oder das Leben bewusster und stimmiger zu gestalten.

In einem geschützten und wertschätzenden Rahmen begleite ich Sie dabei, Ihre Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse zu erkunden, eigene Werte zu reflektieren und neue Seiten an sich zu entdecken. Gemeinsam schaffen wir Raum für persönliche Entwicklung – unabhängig davon, ob Sie sich gerade in einer Phase der Neuorientierung befinden, vor wichtigen Entscheidungen stehen oder sich einfach intensiver mit sich selbst auseinandersetzen möchten.

Manche Menschen entscheiden sich auch nach einer überstandenen Krise oder einer abgeschlossenen Psychotherapie dafür, den gemeinsamen Weg fortzusetzen. Wenn die akute Belastung nachlässt, entsteht oft Raum für neue Fragen: Wer bin ich? Was ist mir wirklich wichtig? Wie möchte ich mein Leben gestalten?

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Persönlichkeitsentwicklung kann dabei unterstützen, diesen Fragen mit Offenheit zu begegnen und den eigenen Weg bewusst weiterzugehen.

Supervision im pädagogischen Bereich

Supervision bietet einen geschützten Raum, um das eigene berufliche Handeln zu reflektieren, neue Perspektiven zu entwickeln und herausfordernde Situationen gemeinsam zu betrachten. Im Mittelpunkt stehen Ihre beruflichen Erfahrungen, Fragestellungen und Anliegen. Ziel ist es, mehr Klarheit zu gewinnen, die eigene Professionalität weiterzuentwickeln und individuelle Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.

Gerade in pädagogischen Berufen können belastende Situationen, hohe Verantwortung und komplexe zwischenmenschliche Beziehungen viel Kraft kosten. Supervision schafft die Möglichkeit, innezuhalten, die eigene Rolle zu reflektieren und einen stimmigen Umgang mit beruflichen Herausforderungen zu entwickeln. Sie unterstützt dabei, die eigenen Ressourcen zu stärken und langfristig gesund sowie mit Freude im Beruf tätig zu sein.

In einer wertschätzenden Atmosphäre betrachten wir gemeinsam Ihre berufliche Situation, reflektieren Erfahrungen und entwickeln neue Sichtweisen sowie individuelle Lösungsansätze, die zu Ihrer Persönlichkeit und Ihrem beruflichen Alltag passen.
Abstrakte organische Formen in Erdtönen – Supervision im pädagogischen Bereich
Supervision kann unter anderem hilfreich sein bei:
beruflichen Belastungen oder dem Gefühl von Überforderung
schwierigen Entscheidungen oder unklaren Handlungsmöglichkeiten
Konflikten im Team oder am Arbeitsplatz
der Reflexion der eigenen beruflichen Rolle und Haltung
Veränderungen im beruflichen Umfeld oder innerhalb einer Organisation
der Klärung von Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Rollen
dem Wunsch, die eigene Professionalität weiterzuentwickeln und neue Perspektiven zu gewinnen
der Förderung der psychischen Gesundheit sowie der Burnout-Prävention
Als personzentrierte Supervisorin begegne ich Ihnen mit Empathie, Wertschätzung und Echtheit. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem Reflexion, persönliche Weiterentwicklung und neue Handlungsmöglichkeiten entstehen können.
„Das gute Leben ist ein Prozess, kein Daseinszustand. Es ist eine Richtung, kein Ziel.“
Carl R. Rogers