Abstrakte Illustration verstreuter Kreise – Psychotherapie mit Menschen im Autismus-Spektrum in Wien
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Psychotherapie bei Autismus in Wien für Erwachsene, Jugendliche und Kinder

Autismus ist keine Krankheit, die „behoben“ werden muss, sondern eine grundlegende Weise, die Welt zu erleben und mit ihr in Beziehung zu treten.
Abstrakte Illustration verstreuter Kreise – Psychotherapie mit Menschen im Autismus-Spektrum in Wien

An Ihrer Seite

Autismus - eine Art, die Welt zu erleben

Viele autistische Menschen erleben die Welt anders – oft intensiver und detailreicher. Je nach Umgebung kann das bereichernd, aber auch sehr anstrengend sein.

Autistisches Burnout, Masking und Reizüberflutung

Gerade bei Menschen, die gelernt haben, sich anzupassen und nicht aufzufallen, bleibt Autismus für andere oft unsichtbar. Der innere Kraftaufwand, der damit einhergeht, wird von Außenstehenden häufig nicht wahrgenommen.

Sätze wie „Wir sind doch alle ein bisschen autistisch“ können das individuelle Erleben relativieren. Autismus ist keine Eigenschaft, die jeder Mensch in sich trägt, sondern Ausdruck neurologischer Vielfalt, die Wahrnehmen, Denken und Erleben prägt. Dabei bedeutet nicht jede Ähnlichkeit mit Beschreibungen von Autismus, dass eine entsprechende Diagnose vorliegt.

Viele berichten davon, sich in einer überwiegend neurotypisch geprägten Gesellschaft fremd, missverstanden oder unter Anpassungsdruck zu fühlen. Häufig entsteht früh das Gefühl, „zu viel“, „zu empfindlich“ oder „nicht richtig“ zu sein. Nicht selten kostet es viel Energie, Erwartungen zu erfüllen, eigene Bedürfnisse zurückzustellen oder autistische Merkmale zu verbergen oder zu kompensieren.

Manche beschreiben es als ein Leben „zwischen zwei Welten“: einer inneren, vertrauten Welt – und einer äußeren Welt, die häufig als unberechenbar erlebt wird.

Psychotherapie für autistische Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Wien

In meiner Arbeit mit autistischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen habe ich gelernt, wie wichtig es ist, jedem Menschen mit Offenheit zu begegnen und seine individuelle Wahrnehmung und sein Erleben ernst zu nehmen. In der Psychotherapie geht es für mich nicht darum, autistische Menschen zu verändern oder sie an gesellschaftliche Erwartungen anzupassen, sondern sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten.

Autismus ist für mich mehr als eine diagnostische Bezeichnung. Er kann ein wesentlicher Teil der eigenen Identität sein und prägt auf unterschiedliche Weise, wie Menschen wahrnehmen, denken, fühlen und die Welt erleben. Dabei hat jeder autistische Mensch seine eigene Geschichte, seine Stärken, Herausforderungen und Bedürfnisse.

Für mich steht nicht im Vordergrund, wie jemand besser „funktionieren“ kann, sondern was eine Person braucht, um sich sicher und verstanden zu fühlen und ihren eigenen Weg selbstbestimmt zu gestalten.

Die therapeutische Beziehung ist kein Trainingsraum zur Anpassung, sondern ein geschützter Ort, an dem Sie ohne sozialen Anpassungsdruck sein dürfen. Gerade wenn Sie sich oft missverstanden fühlen, kann Therapie ein Raum sein, in dem nichts „richtig“ oder „falsch“ ist – und in dem Sie sich nicht erklären oder rechtfertigen müssen.
Ich arbeite personzentriert. Das bedeutet:
Ihr Erleben ist gültig.
Hier ist Raum für das, was Sie innerlich bewegt.
Auch widersprüchliche Gefühle und innere Ambivalenzen haben ihren Platz.
Ich begegne Ihnen mit Echtheit, Wertschätzung und dem ernsthaften Bemühen um Verstehen.

Psychotherapie kann unterstützen bei:

Überforderung durch Reize oder soziale Situationen
Bewältigung alltäglicher Anforderungen und Entwicklung von Strategien
Anpassungsdruck und Erschöpfung durch soziale Anforderungen
Ängsten und depressivem Erleben
dem Entdecken und Nutzen eigener Stärken und Interessen
dem Entwickeln einer Sprache für das eigene innere Erleben
dem besseren Verstehen und Einordnen des eigenen Erlebens
Identitätsfragen, insbesondere nach einer späten Diagnose
Beziehungsthemen
Herausforderungen in sozialen und beruflichen Kontexten
dem Wunsch, sich selbst besser zu verstehen – im Sinne von Selbstakzeptanz und Selbstverständnis
Veränderung braucht keinen Druck.
Sie braucht einen sicheren Rahmen und Zeit – in Ihrem eigenen Tempo.
Standort-Symbol mit Kreisen – Diagnostikstellen für ADHS und Autismus Spektrum in Wien finden

Diagnostikstellen für Autismus in Wien

Wenn Sie eine diagnostische Abklärung wünschen, finden Sie hier eine Übersicht spezialisierter Fachpersonen für Autismus-Spektrum-Diagnostik.

Nach einer späten Diagnose: das eigene Leben neu einordnen

Eine Autismus-Diagnose im Erwachsenenalter kann den Blick auf die eigene Lebensgeschichte verändern. Erfahrungen, Schwierigkeiten oder Bedürfnisse, die zuvor vielleicht schwer einzuordnen waren, können in einem neuen Zusammenhang verständlicher werden.

Gleichzeitig können ganz unterschiedliche Gefühle entstehen – von Erleichterung und einem besseren Verständnis für sich selbst bis hin zu Trauer, Wut oder Bedauern über das, was früher nicht erkannt oder verstanden wurde. Psychotherapie kann dabei unterstützen, diese Erfahrungen einzuordnen und einen Umgang mit der Diagnose und ihrer Bedeutung für das eigene Leben zu finden.

Wenn Autismus und ADHS zusammenkommen

Autismus und ADHS können gemeinsam auftreten. Dabei können sich manche Erfahrungen und Schwierigkeiten überschneiden, während andere eher mit Autismus oder ADHS verbunden sein können. Wie sich beides im Alltag zeigt und welche Bedürfnisse daraus entstehen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. In der Psychotherapie kann es darum gehen, das eigene Erleben besser zu verstehen, Belastungen einzuordnen und herauszufinden, was im Alltag unterstützt und entlastet.

Für Eltern

Eltern autistischer Kinder: Begleitung für Sie selbst

Ich begleite zudem Erziehungsberechtigte autistischer Kinder, insbesondere wenn schulische Anforderungen, Überforderung oder Konflikte im Schulkontext zu Belastungen führen.

Der nächste Schritt

Wenn Sie überlegen, ob Psychotherapie für Sie hilfreich sein könnte, können wir dies gerne in einem ersten Gespräch gemeinsam klären.

Autismus und PDA-Profil: Wenn alltägliche Anforderungen starken Stress auslösen

Manche autistische Menschen erleben Anforderungen als besonders belastend. In diesem Zusammenhang wird häufig vom PDA-Profil oder einer ausgeprägten Anforderungsvermeidung gesprochen. PDA steht ursprünglich für Pathological Demand Avoidance. Teilweise wird auch die weniger pathologisierende Bezeichnung Persistent Drive for Autonomy verwendet.

PDA beschreibt ein Verhaltensprofil, das derzeit wissenschaftlich kontrovers diskutiert wird. Bislang wird es weder als eigenständige Diagnose noch als offizieller Autismus-Subtyp in den internationalen Klassifikationssystemen (ICD-11, DSM-5) geführt.

Menschen mit einem PDA-Profil vermeiden Anforderungen nicht deshalb, weil sie etwas nicht tun möchten. Vielmehr können Anforderungen und bereits die Erwartung, etwas tun zu müssen, in bestimmten Situationen so viel innere Anspannung auslösen, dass eine Umsetzung kaum oder gar nicht möglich ist. Als mögliche Erklärungsansätze werden unter anderem Angst, Überforderung, das Erleben von Kontrollverlust sowie die besondere Bedeutung von Autonomie diskutiert.

Dabei können selbst Tätigkeiten, die eigentlich gerne gemacht werden, plötzlich unmöglich erscheinen, sobald sie als Erwartung oder Aufforderung erlebt werden.

Manche Menschen ignorieren Anforderungen zunächst. Andere versuchen, Abstand zur Anforderung zu gewinnen – etwa durch Ablenkung, Humor, einen Themenwechsel oder das Umlenken des Gesprächs. Wird der innere Druck zu groß, kann es zu Rückzug, Flucht oder starken emotionalen Reaktionen kommen.

Diese Verhaltensweisen sind keine bewusste Provokation, sondern der Versuch eines stark belasteten oder überlasteten Nervensystems, sich vor weiterer Überforderung zu schützen. Fachpersonen gehen heute davon aus, dass hinter der ausgeprägten Anforderungsvermeidung häufig keine mangelnde Motivation steht.

Warum sich ein PDA-Profil entwickelt, ist bislang nicht abschließend geklärt. Wahrscheinlich wirken verschiedene Faktoren zusammen. Deshalb ist es aus meiner Sicht besonders wichtig, nicht nur das Verhalten zu betrachten, sondern den Menschen mit seiner individuellen Geschichte, seinem Umfeld und seinem Erleben zu verstehen.

Was kann unterstützen?

Aus personzentrierter Sicht beginnt Unterstützung nicht mit der Frage: „Wie bringe ich jemanden dazu, eine Anforderung zu erfüllen?“, sondern mit der Frage: „Was macht diese Anforderung gerade so schwer?“

Viele Menschen mit einem PDA-Profil erleben Unterstützung dann als hilfreich, wenn sie Sicherheit, Beziehung und möglichst viel Selbstbestimmung ermöglicht. Welche Strategien im Einzelfall hilfreich sind, ist individuell verschieden.
Folgende Ansätze werden in der Fachliteratur und von erfahrenen Fachpersonen im Bereich PDA häufig beschrieben:
eine beziehungsorientierte und respektvolle Haltung
Flexibilität in Erwartungen und Tagesabläufen, soweit dies möglich ist
gemeinsame Entscheidungsfindung und echte Wahlmöglichkeiten, um das Erleben von Selbstbestimmung zu stärken
möglichst wenig Druck und das Vermeiden unnötiger Machtkämpfe
Aufgaben – sofern dies für die Person hilfreich ist – eher einladend als auffordernd zu gestalten und, wenn passend, spielerisch in den Alltag einzubetten
eine möglichst reizarme, vorhersehbare und sichere Umgebung
Angst, Überforderung und Stress gemeinsam zu verstehen und den Blick darauf zu richten, was die Person gerade braucht, statt vorschnell nach einer Lösung für den Umgang mit Anforderungen zu finden
Viele Fachpersonen empfehlen außerdem, Anforderungen sprachlich möglichst wenig druckvoll zu formulieren, sofern die autistische Person mit PDA-Profil auf diese Form der Kommunikation anspricht. Eine Möglichkeit ist die sogenannte deklarative Sprache. Anstelle direkter Aufforderungen werden beschreibende oder einladende Formulierungen verwendet, beispielsweise: „Ich frage mich, ob …“, „Ich denke, dass …“ oder „Ich überlege, ob …“. Dadurch kann mehr Raum für Eigeninitiative und Selbstbestimmung entstehen.

Casey Ehrlich beschreibt darüber hinaus das Konzept des Strewings. Dabei werden Materialien, Ideen oder Beschäftigungsmöglichkeiten unverbindlich angeboten, ohne daraus eine Erwartung entstehen zu lassen. Das Kind oder der*die Jugendliche kann selbst entscheiden, ob und wann das Angebot aufgegriffen wird. Ziel ist es, Interesse zu ermöglichen, ohne zusätzlichen Druck aufzubauen.

Nicht jede dieser Strategien passt zu jedem Menschen oder zu jeder Situation. Entscheidend ist vielmehr, gemeinsam herauszufinden, was der jeweiligen Person hilft, sich sicher zu fühlen, Überforderung zu reduzieren und Handlungsspielräume zu erweitern.

Nicht jede Situation lässt sich dadurch lösen. Oft können diese Zugänge jedoch dazu beitragen, dass Anforderungen weniger bedrohlich erlebt werden.

Für Eltern

Unterstützung für Eltern

Viele Eltern erleben, dass ihr Kind in belastenden Situationen besonders viel Co-Regulation durch vertraute Bezugspersonen benötigt. Das kann den Familienalltag sehr herausfordern. Termine können kurzfristig scheitern, Pläne müssen verändert werden und vieles lässt sich weniger gut vorhersehen als in anderen Familien. Das führt verständlicherweise häufig auch bei Eltern zu Stress, Erschöpfung oder Selbstzweifeln.

Ich erlebe immer wieder Eltern, die sich fragen, ob sie zu wenig konsequent sind oder ob ihr Kind sie absichtlich provozieren möchte. Aus meiner Sicht greift diese Erklärung zu kurz. Wenn Anforderungen starke innere Anspannung oder Überforderung auslösen, helfen mehr Druck oder strengere Konsequenzen nicht weiter.

Deshalb ist für mich auch die Begleitung der Eltern ein wichtiger Bestandteil der Unterstützung. Auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, Unterstützung anzunehmen, sich mit anderen Familien zu vernetzen und den Anspruch loszulassen, dass jeder Tag planbar sein muss, kann eine wichtige Entlastung sein. Dabei geht es nicht nur darum, mehr Sicherheit für das Kind zu schaffen. Auch das eigene Erleben, die eigenen Grenzen und das Wohlbefinden der Eltern brauchen Raum.
Abstrakte Illustration verstreuter Kreise – Psychotherapie mit Menschen im Autismus-Spektrum in Wien

PDA im Erwachsenenalter

Auch im Erwachsenenalter kann sich ein PDA-Profil auf den Alltag auswirken – beispielsweise im Berufsleben, in Beziehungen oder bei alltäglichen Verpflichtungen. Was von außen wie fehlende Motivation oder mangelnde Kooperation wirken kann, ist häufig Ausdruck einer starken inneren Anspannung oder Angst, die für andere nicht sichtbar ist.
Info-Symbol – Hinweis zum PDA-Profil im Autismus-Spektrum

Hinweis:

Das PDA-Profil beschreibt ein Verhaltensprofil, dessen wissenschaftliche Einordnung derzeit noch nicht abschließend geklärt ist. Die hier beschriebenen Unterstützungsansätze orientieren sich am aktuellen fachlichen Diskussionsstand, an klinischen Erfahrungen spezialisierter Fachpersonen, an den Erfahrungen betroffener Menschen und ihrer Familien sowie an ausgewählter Fachliteratur.

Der nächste Schritt

Wenn Sie überlegen, ob Psychotherapie für Sie hilfreich sein könnte, können wir dies gerne in einem ersten Gespräch gemeinsam klären.

Schön, Sie kennenzulernen

So läuft das Erstgespräch ab

Im Erstgespräch lernen wir einander kennen. Sie erzählen, was Sie beschäftigt, und wir klären gemeinsam, ob eine Zusammenarbeit für uns beide stimmig ist.

Häufige Fragen zu Autismus und Psychotherapie

Antworten auf Fragen, die im Zusammenhang mit Autismus und Psychotherapie häufig auftauchen.

Wie kann Psychotherapie bei autistischem Burnout unterstützen?

Autistisches Burnout kann entstehen, wenn Belastungen und Anforderungen über längere Zeit die verfügbaren Ressourcen übersteigen – etwa durch anhaltende Reizüberflutung, soziale Anforderungen, Masking oder fehlende Möglichkeiten zur Erholung und Entlastung.
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In der Psychotherapie finden wir gemeinsam heraus, was Ihnen Kraft kostet und was Sie brauchen, um Entlastung zu erfahren. Dabei kann es darum gehen, eigene Grenzen und Bedürfnisse besser wahrzunehmen, Anforderungen anzupassen und einen Umgang mit Reizen und Belastungen zu finden, der zu Ihnen passt. Es geht nicht darum, möglichst schnell wieder zu funktionieren, sondern die eigenen Bedürfnisse und Ressourcen ernst zu nehmen.

Späte Autismus-Diagnose als Erwachsene*r – was nun?

Eine Autismus-Diagnose im Erwachsenenalter kann entlastend sein und helfen, frühere Erfahrungen in einem neuen Zusammenhang zu verstehen. Schwierigkeiten, die zuvor vielleicht als persönliches Scheitern erlebt wurden oder das Gefühl ausgelöst haben, „Mit mir stimmt etwas nicht“, können dadurch eine andere Bedeutung bekommen. Gleichzeitig können Trauer, Wut oder Bedauern entstehen, aber auch Fragen danach, wie das eigene Leben verlaufen wäre, wenn der Autismus schon früher erkannt worden wäre.

In der Psychotherapie können wir uns gemeinsam mit diesen Gedanken und Gefühlen auseinandersetzen, die eigene Lebensgeschichte aus einer neuen Perspektive betrachten und herausfinden, welche Bedeutung die Diagnose für Ihr weiteres Leben hat.

Kann ich mit einer Psychotherapie beginnen, solange ich noch auf die Diagnostik warte?

Ja. Sie müssen nicht auf eine Diagnose warten, um mit einer Psychotherapie zu beginnen. Wir können bereits vorher gemeinsam an dem arbeiten, was Sie gerade beschäftigt.

Was zeichnet eine neurodiversitätssensible Psychotherapie aus?

Neurodiversitätssensible Psychotherapie berücksichtigt, dass Menschen unterschiedlich wahrnehmen, denken, kommunizieren und Reize verarbeiten. Autismus wird dabei nicht als etwas verstanden, das „wegtherapiert“ werden soll. Im Mittelpunkt stehen Ihr individuelles Erleben, Ihre Bedürfnisse, Stärken und Belastungen.

Auch die Gestaltung der Psychotherapie orientiert sich daran, was für Sie hilfreich ist. Gemeinsam finden wir heraus, unter welchen Bedingungen Sie sich möglichst wohlfühlen können – beispielsweise durch klare Kommunikation, mehr Struktur und Vorhersehbarkeit, die Möglichkeit, Pausen einzulegen, oder eine reizärmere Umgebung-

Darüber hinaus können wir uns damit beschäftigen, was Sie im Alltag unterstützt, wie Sie mit Belastungen umgehen können und was Sie brauchen, um Ihr Leben möglichst gut nach Ihren eigenen Bedürfnissen auszurichten.

Mein Kind kommt in der Schule nicht zurecht – was kann ich tun?

Ich begleite Erziehungsberechtigte autistischer Kinder, insbesondere wenn schulische Anforderungen, Überforderung oder Konflikte im Schulkontext zu Belastungen führen. Gerne besprechen wir gemeinsam, wie ich Sie dabei unterstützen kann.

Bieten Sie auch Therapie für autistische Erwachsene in Wien Leopoldstadt an?

Ja. Ich begleite autistische Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen – in meiner Praxis in Wien Leopoldstadt oder online.

Darf ich Fidget Toys oder andere Dinge zur Regulation verwenden?

Ja. Sie können gerne eigene Fidget Toys oder andere Dinge mitbringen, die Ihnen helfen. In meiner Praxis stehen ebenfalls verschiedene Fidget Toys zur Verfügung.

Was ist, wenn ich nicht weiß, worüber ich in der Stunde sprechen möchte?

Sie müssen nicht mit einem bestimmten Thema in die Stunde kommen. Wir können gemeinsam herausfinden, was sich im Gespräch ergibt und was Ihnen gerade wichtig ist.

Kann ich mir während der Therapie Notizen machen?

Ja. Wenn es Ihnen hilft, können Sie sich während der Stunde jederzeit etwas notieren.

Darf ich mir vor der Sitzung Themen aufschreiben oder eine Liste mitbringen?

Ja, sehr gerne. Sie können sich vorher Themen oder Gedanken notieren und Ihre Liste auch in die Sitzung mitbringen.

Geht es in der Psychotherapie darum, Autismus „wegzubekommen“?

Nein. Es geht nicht darum, Autismus „wegzubekommen“. Vielmehr können wir gemeinsam herausfinden, was Ihnen im Alltag hilft, was Sie belastet und welche Wege für Sie persönlich gut passen.

Was ist, wenn ich mich jahrelang angepasst habe und gar nicht genau weiß, was ich selbst brauche?

Dann darf genau das Raum in der Therapie bekommen. Es kann darum gehen, sich selbst und das eigene Erleben immer besser kennenzulernen und nach und nach herauszufinden, was sich für Sie stimmig anfühlt und was Sie brauchen.

Haben Sie noch Fragen?

Ist Ihre Frage nicht dabei? Schreiben Sie mir gerne – ich melde mich zeitnah bei Ihnen zurück.

„Das gute Leben ist ein Prozess, kein Daseinszustand. Es ist eine Richtung, kein Ziel.“
Carl R. Rogers