Abstrakte Illustration einer verschlungenen Linie – Psychotherapie mit Menschen mit ADHS in Wien
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Psychotherapie bei ADHS in Wien

Bei ADHS können Aufmerksamkeit, Motivation und innere Anspannung stark variieren – die Lebensrealität ist oft vielfältiger, als viele erwarten.
Abstrakte Illustration einer verschlungenen Linie – Psychotherapie mit Menschen mit ADHS in Wien

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ADHS - Psychotherapie für Erwachsene

Bei Menschen mit ADHS variieren Aufmerksamkeit, Motivation und Aktivierung häufig stark – je nach Situation, Interesse und aktuellem Befinden. Die Regulation von Emotionen und innerer Anspannung kann herausfordernd sein.

ADHS kann mit Spontaneität, Kreativität, Begeisterungsfähigkeit und einem ausgeprägten Interesse an bestimmten Themen einhergehen. Gleichzeitig können alltägliche Anforderungen viel Kraft kosten.

ADHS wird häufig vor allem mit Unruhe oder Konzentrationsproblemen verbunden. Doch die Lebensrealität ist wesentlich vielfältiger.

Aufschieben, den Überblick verlieren und Erschöpfung

Es kann schwerfallen, mit einer Aufgabe zu beginnen, obwohl genau klar ist, was zu tun wäre. Ebenso kann es passieren, dass vieles gleichzeitig begonnen wird, der Überblick verloren geht oder eine Tätigkeit nicht zu Ende geführt wird.

Termine, Gegenstände oder wichtige Vorhaben geraten aus dem Blick. Zeitspannen können schwierig einzuschätzen sein, Prioritäten lassen sich nicht immer leicht setzen und wiederkehrende Alltagsaufgaben können unverhältnismäßig anstrengend sein.

Gleichzeitig kann die Aufmerksamkeit über lange Zeit bei etwas bleiben, das starkes Interesse weckt. Bei ADHS geht es nicht einfach um ein Zuwenig an Aufmerksamkeit. Häufig lässt sie sich schwer willentlich steuern und ist stark davon abhängig, wie interessant, neu, dringend oder emotional bedeutsam etwas gerade ist.

‍Sätze wie diese können das tatsächliche Erleben von Menschen mit ADHS relativieren: 
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„Du könntest doch, wenn du wirklich wolltest.“
„Du musst dich einfach besser organisieren.“
„Du musst besser auf deine Sachen aufpassen.“
„Jeder ist manchmal unkonzentriert.“

ADHS ist mehr als gelegentliche Vergesslichkeit, Unruhe oder Ablenkbarkeit. Einzelne ähnliche Erfahrungen kennt fast jeder Mensch. Für eine ADHS-Diagnose müssen jedoch entsprechende Symptome bereits in der Kindheit vorhanden gewesen sein, sich in mehreren Lebensbereichen zeigen und den Alltag deutlich beeinträchtigen.

Scham und Selbstzweifel nach Jahren des Kompensierens

ADHS zeigt sich nicht bei allen Menschen gleich. Bei manchen ist die körperliche Unruhe deutlich sichtbar. Bei anderen zeigt sich Unruhe stärker im inneren Erleben: als Gedankenfülle, Anspannung, Ungeduld oder das Gefühl, innerlich kaum zur Ruhe zu kommen. Einige wirken nach außen ruhig, angepasst oder sehr organisiert, obwohl sie dafür einen erheblichen inneren Kraftaufwand leisten.

Gerade bei Mädchen und Frauen werden ADHS-Symptome teilweise erst spät als solche erkannt. Manche haben über Jahre versucht, Schwierigkeiten durch Perfektionismus, Kontrolle, besonders hohe Anstrengung oder umfangreiche Hilfssysteme auszugleichen. Erst wenn die Anforderungen steigen oder bisherige Strukturen wegfallen, wird sichtbar, wie viel Energie dieses Kompensieren gekostet hat.

Eine späte Diagnose kann entlastend sein. Erfahrungen, die zuvor als persönliches Versagen verstanden wurden, erhalten einen neuen Zusammenhang. Gleichzeitig können Trauer, Wut oder die Frage entstehen, wie das eigene Leben verlaufen wäre, wenn die Schwierigkeiten früher erkannt und verstanden worden wären.

ADHS betrifft nicht nur Aufmerksamkeit und Organisation. Viele Menschen erleben auch intensive Gefühle, eine geringe Frustrationstoleranz oder Schwierigkeiten, emotionale Reaktionen rechtzeitig wahrzunehmen und zu regulieren. Kritik, tatsächliche oder vermutete Zurückweisung und wiederholte Erfahrungen des Scheiterns können besonders schmerzhaft sein.

‍Nicht selten haben Menschen mit ADHS schon früh gehört, sie seien

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„zu laut“,
„zu unruhig“,
„zu chaotisch“,
„zu faul“,
„zu empfindlich“ oder
„einfach nicht bemüht genug“.

Solche Erfahrungen können das Selbstbild nachhaltig prägen. Hinter Perfektionismus, Selbstzweifeln oder großer Angst vor Fehlern verbirgt sich mitunter eine lange Geschichte des Bemühens, nicht negativ aufzufallen.

ADHS ist keine Folge mangelnder Disziplin oder fehlenden Willens. Es handelt sich um eine neurologische Entwicklungsstörung, deren Ausprägung von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist und sich im Laufe des Lebens verändern kann. Wie stark die Schwierigkeiten spürbar werden, hängt auch davon ab, welche Anforderungen eine Lebenssituation stellt und wie gut die Umgebung zu den jeweiligen Bedürfnissen passt.

Wie ich arbeite

In meiner therapeutischen Arbeit geht es deshalb nicht darum, Sie zu mehr Disziplin anzuhalten oder Ihnen ein weiteres System vorzugeben, das möglicherweise nicht zu Ihnen und Ihrem Alltag passt.
Es geht zunächst darum, Ihr Erleben zu verstehen.
Was kostet Sie besonders viel Kraft?
Wo verlieren Sie sich in Anforderungen?
Welche Strukturen helfen Ihnen tatsächlich?
Was funktioniert bereits – vielleicht auf eine Weise, die von außen bisher nicht wahrgenommen wurde?
Wo investieren Sie viel Kraft – und wo könnte Entlastung hilfreich sein?
Ich arbeite personzentriert. Das bedeutet:
Ich nehme Ihr Erleben ernst.
Hier ist Raum für das, was Sie bewegt.
Wut, Scham, Erschöpfung, Trauer und widersprüchliche Gefühle dürfen Raum bekommen.
Ich begegne Ihnen mit Echtheit, Wertschätzung und dem ernsthaften Bemühen um Verstehen.
Dabei darf Therapie auch praktisch und strukturiert sein.

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Wenn Sie sich das wünschen, können wir Gedanken gemeinsam sortieren, Themen sichtbar festhalten, Vorhaben in kleinere Schritte unterteilen oder konkrete Möglichkeiten für belastende Alltagssituationen entwickeln. Wichtige Gedanken können wir während der Stunde gemeinsam aufschreiben. Sie können auch eigene Notizen mitbringen, wenn Ihnen das hilft, Anliegen oder Fragen im Gespräch nicht aus dem Blick zu verlieren.

Auch der Rahmen darf zu Ihnen passen. In meiner Praxis stehen Fidget-Toys zur Verfügung, selbstverständlich können Sie auch eigene mitbringen. Ich achte darauf, Fragen möglichst einzeln zu stellen und mich klar auszudrücken. Sie müssen während der Stunde nicht die ganze Zeit sitzen bleiben – Aufstehen und Bewegung dürfen ihren Platz haben. Wenn es für Ihr Anliegen passend ist, kann eine Sitzung auch als Walk-and-Talk stattfinden.

Wenn Sie sich eine Erinnerung an vereinbarte Termine wünschen, können wir auch das vereinbaren.

Was davon hilfreich ist, ist individuell. Gemeinsam können wir herausfinden, was Sie in der Therapie unterstützt und welcher Rahmen für Sie passend ist.
Eine therapeutische Stunde muss nicht immer gleich verlaufen.
Manchmal steht das emotionale Erleben im Mittelpunkt.
Manchmal braucht es Orientierung und Struktur.
Manchmal geht es darum, ein wiederkehrendes Muster besser zu verstehen.
Und manchmal ist die wichtigste Frage nicht:
„Wie kann ich noch mehr schaffen?“
Sondern:
„Was darf leichter werden?“

Psychotherapie bei ADHS kann Sie unter anderem unterstützen bei:

Überforderung durch alltägliche Anforderungen
Schwierigkeiten mit Organisation, Zeitmanagement und Prioritätensetzung
dem Beginnen, Strukturieren oder Abschließen von Aufgaben
 innerer Unruhe, Anspannung und Gedankenfülle
impulsiven Reaktionen und Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation
Erschöpfung durch jahrelanges Kompensieren und Funktionieren
Selbstzweifeln, Scham und einem negativen Selbstbild
Perfektionismus und großer Angst vor Fehlern
depressivem Erleben oder Ängsten
 Beziehungskonflikten und wiederkehrenden Missverständnissen
dem Umgang mit Kritik und Zurückweisung
beruflicher oder schulischer Überforderung
Identitätsfragen nach einer späten Diagnose
dem Verstehen und Einordnen des eigenen Erlebens
der Entwicklung individueller und alltagstauglicher Strategien
dem Wunsch nach mehr Selbstakzeptanz und einem freundlicheren Umgang mit sich selbst
Dabei wird nicht jede Schwierigkeit automatisch durch ADHS erklärt. Konzentrationsprobleme, Unruhe, Erschöpfung oder emotionale Belastungen können auch im Zusammenhang mit anderen psychischen oder körperlichen Erkrankungen, chronischem Stress, Schlafproblemen oder traumatischen Erfahrungen auftreten.

Eine sorgfältige diagnostische Abklärung berücksichtigt deshalb die Entwicklungsgeschichte, die aktuelle Lebenssituation und unterschiedliche Lebensbereiche sowie mögliche andere oder zusätzlich bestehende psychische und körperliche Erkrankungen. Fragebögen und Tests können dabei hilfreich sein, bilden jedoch nur einen Teil der Diagnostik.

ADHS ohne Medikamente?
Was Psychotherapie bei ADHS leisten kann

ADHS lässt sich nicht „wegtherapieren“. Psychotherapie kann jedoch dabei unterstützen, das eigene Erleben besser zu verstehen, mit Belastungen umzugehen und herauszufinden, was im Alltag hilfreich und entlastend sein kann. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt von der individuellen Situation ab. Psychotherapie kann dabei allein oder ergänzend zu weiteren Behandlungsmaßnahmen zum Einsatz kommen.

Psychotherapie bei ADHS für Jugendliche

Jugendliche mit ADHS können in unterschiedlichen Lebensbereichen Belastungen erleben – etwa in der Schule, in Beziehungen, im Umgang mit Gefühlen oder mit den Anforderungen des Alltags. Psychotherapie bietet einen geschützten Raum, um das eigene Erleben besser zu verstehen, Belastungen zu bearbeiten und gemeinsam herauszufinden, was hilfreich und entlastend sein kann.
Standort-Symbol mit Kreisen – Diagnostikstellen für ADHS und Autismus Spektrum in Wien finden

Sie brauchen zuerst eine Abklärung? Diagnostikstellen in Wien

Eine klinisch-psychologische ADHS-Diagnostik biete ich selbst nicht an. Eine Übersicht spezialisierter Fachpersonen finden Sie hier:
Kreis-Illustration – Psychotherapie während der Wartezeit auf die ADHS-Diagnostik

Psychotherapie während der Wartezeit auf die ADHS Diagnostik

Psychotherapie kann sowohl vor als auch nach einer diagnostischen Abklärung sinnvoll sein. Sie kann auch eine ärztlich begleitete medikamentöse Behandlung ergänzen. Welche Unterstützung passend ist, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen, Ihrer Lebenssituation und den erlebten Belastungen ab.

Veränderung muss nicht bedeuten, dass Sie sich noch stärker anpassen. Sie kann darin bestehen, sich selbst besser zu verstehen, passende Bedingungen zu schaffen und einen Umgang mit dem eigenen Erleben zu finden, der zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt.

Für Eltern

Eltern von Kindern mit ADHS: Begleitung für Sie selbst

Ich begleite zudem Erziehungsberechtigte neurodivergenter Kinder, insbesondere wenn schulische Anforderungen, Überforderung oder Konflikte im Schulkontext zu Belastungen führen.

Ihr erster Schritt

Erstgespräch und Ablauf

Im Erstgespräch lernen wir einander kennen. Sie erzählen, was Sie beschäftigt, und wir klären gemeinsam, ob eine Zusammenarbeit für Sie stimmig ist.

Häufige Fragen zu ADHS und Psychotherapie

Vielleicht fragen Sie sich vor Beginn einer Psychotherapie, was Sie erwartet. Hier finden Sie Antworten auf einige Fragen, die Menschen mit ADHS beschäftigen können.

Kann ich mit der Psychotherapie beginnen, während ich noch auf die ADHS-Diagnostik warte?

Ja. Sie müssen nicht auf den Abschluss der Diagnostik warten, um mit einer Psychotherapie zu beginnen. Wir können bereits vorher gemeinsam an Themen arbeiten, die Sie gerade beschäftigen.

Brauche ich eine ADHS-Diagnose, um mit Themen in die Psychotherapie zu kommen, die ich mit ADHS in Verbindung bringe?

Nein. Sie brauchen keine ADHS-Diagnose, um mit Themen zu mir zu kommen, die Sie mit ADHS in Verbindung bringen oder bei denen Sie sich fragen, ob ADHS eine Rolle spielen könnte. In der Therapie können wir gemeinsam herausfinden, was Sie im Alltag belastet und was Sie im Umgang damit unterstützt – unabhängig davon, ob eine ADHS-Diagnose vorliegt.

Bringt Psychotherapie bei ADHS im Erwachsenenalter überhaupt etwas?

Ja. Psychotherapie kann dabei unterstützen, das eigene Erleben und wiederkehrende Schwierigkeiten besser zu verstehen, hilfreiche Strategien für den Alltag zu entwickeln und einen guten Umgang mit den eigenen Bedürfnissen und Grenzen zu finden. Sie kann sowohl ohne medikamentöse Behandlung als auch begleitend zu einer medikamentösen Therapie sinnvoll sein – je nachdem, was Sie individuell brauchen.

Was ist, wenn ich vermute, ADHS zu haben, aber keine Diagnostik machen möchte?

Eine Diagnostik ist keine Voraussetzung dafür, dass wir uns mit den Themen beschäftigen, die Sie belasten oder bei denen Sie sich Unterstützung wünschen. Gemeinsam können wir uns Ihrem Erleben zuwenden und erkunden, was Sie brauchen und was für Sie hilfreich sein könnte.

Muss ich während der Psychotherapie stillsitzen?

Nein. Wir können gemeinsam herausfinden, was Sie brauchen, damit Sie sich während der Therapie wohlfühlen.

Ist es in Ordnung, wenn ich mich während des Gesprächs bewege oder meine Sitzposition häufig wechsle?

Ja. Sie können Ihre Sitzposition jederzeit verändern und so sitzen, wie es für Sie angenehm ist. In meiner Praxis gibt es unterschiedliche Sitzmöglichkeiten.

Darf ich Fidget Toys oder andere Dinge zur Regulation verwenden?

Ja. Sie können gerne eigene Fidget Toys oder andere Dinge mitbringen, die Ihnen helfen. In meiner Praxis stehen ebenfalls verschiedene Fidget Toys zur Verfügung.

Was ist, wenn ich während des Gesprächs abschweife oder den Faden verliere?

Unser Gespräch muss keinem festen Ablauf folgen. Sie müssen Ihre Gedanken weder sortieren noch von Anfang bis Ende erzählen. Wir können dort ansetzen, wo Sie gerade stehen, und uns an dem orientieren, was Ihnen im Moment wichtig ist.

Was ist, wenn ich viel rede und von einem Thema zum nächsten springe?

Dann folge ich Ihnen. Ihre Gedanken müssen in der Therapie nicht sortiert sein, bevor Sie sie aussprechen.

Was ist, wenn ich nicht weiß, worüber ich in der Stunde sprechen möchte?

Sie müssen nicht mit einem bestimmten Thema in die Stunde kommen. Wir können dem Raum geben, was sich im Laufe des Gesprächs ergibt und Ihnen gerade wichtig ist.

Kann ich mir während der Therapie Notizen machen?

Ja. Wenn es Ihnen hilft, können Sie sich während der Stunde jederzeit etwas notieren.

Darf ich mir vor der Sitzung Themen aufschreiben oder eine Liste mitbringen?

Ja, sehr gerne. Sie können sich vorher Themen oder Gedanken notieren und Ihre Liste auch in die Sitzung mitbringen.

Was ist, wenn ich Termine oder vereinbarte Dinge vergesse?

Wenn Sie möchten, können wir vereinbaren, dass ich Sie am Tag unseres Termins noch einmal daran erinnere.

Geht es in der Therapie darum, mein ADHS „wegzubekommen"?

Nein. Es geht nicht darum, Ihr ADHS „wegzubekommen“. Vielmehr können wir gemeinsam herausfinden, was Ihnen im Alltag hilft, was Sie belastet und welche Wege für Sie persönlich gut passen.

Was ist, wenn ich mich jahrelang angepasst habe und gar nicht genau weiß, was ich selbst brauche?

Dann darf genau das Raum in der Therapie bekommen. Es kann darum gehen, sich selbst und das eigene Erleben immer besser kennenzulernen und nach und nach herauszufinden, was sich für Sie stimmig anfühlt und was Sie brauchen.

Kann ich auch über Dinge sprechen, die scheinbar nichts mit ADHS zu tun haben?  

Ja, natürlich. In der Therapie bestimmen Sie, was Raum bekommen soll. Nicht alles, was Sie beschäftigt, muss mit ADHS zu tun haben.

Unterstützen Sie mich auf dem Weg zur ADHS-Diagnostik?

Ja. Wenn Sie eine ADHS-Diagnostik in Erwägung ziehen, können wir Ihre Fragen und Überlegungen dazu gemeinsam besprechen. Ich kann Sie vor, während und nach dem Diagnostikprozess therapeutisch begleiten und Sie dabei unterstützen, die Ergebnisse für sich einzuordnen. Auf meiner Website finden Sie außerdem Anlaufstellen für eine ADHS-Diagnostik in Wien.

Kann Psychotherapie auch helfen, wenn ich bereits Medikamente zur Behandlung von ADHS nehme?

Ja. Eine Psychotherapie kann auch begleitend zu einer medikamentösen Behandlung stattfinden.

Ist Psychotherapie bei ADHS auch ohne medikamentöse Behandlung möglich?

Ja, die Entscheidung, ob Sie Medikamente nehmen möchten, liegt bei Ihnen. Als Psychotherapeutin bin ich nicht für die medikamentöse Behandlung zuständig, und es ist auch nicht meine Aufgabe, Sie von einer solchen zu überzeugen. Ich begleite Sie auf Ihrem Weg und respektiere, welche Entscheidungen sich für Sie richtig anfühlen.

Muss ich lange auf einen Therapieplatz warten? Gibt es freie Plätze für Erwachsene mit ADHS?

Ob aktuell ein Therapieplatz frei ist, kann ich leider nicht im Voraus versprechen. Wenn meine Kapazitäten ausgeschöpft sind, führe ich eine Warteliste. Gerne können Sie mich kontaktieren und sich nach der aktuellen Verfügbarkeit erkundigen. Bei Bedarf kann ich Ihnen auch Kolleg*innen empfehlen, an die Sie sich für einen Therapieplatz wenden können.

Haben Sie noch Fragen?

Ist Ihre Frage nicht dabei? Schreiben Sie mir gerne – ich melde mich zeitnah bei Ihnen zurück.

„Das gute Leben ist ein Prozess, kein Daseinszustand. Es ist eine Richtung, kein Ziel.“
Carl R. Rogers